Magnesium wichtig für unsere Knochen und Osteoporose

Wahrscheinlich schütteln Sie gerade Ihren Kopf, da dies allem widerspricht, was Sie bis jetzt gehört haben. Verübeln können wir es Ihnen natürlich nicht. Vor allem hier in den westlichen Ländern wird immer noch die Einnahme von Calcium zur Vorbeugung von Knochen betreffenden Krankheiten wie Osteoporose oder Karies empfohlen. Hierbei handelt es sich allerdings um einen großen Irrtum. Die Einnahme von Calcium ist natürlich wichtig, aber Calcium allein schützt die Knochen nicht und eine zu hohe Einnahme wirkt sich sogar schädigend auf den Körper aus. Hierbei ist zu beachten, dass unser Körper stets versucht, unseren Calcium-, Magnesium- und Phosphorspiegel im Gleichgewicht zu halten. Bildlich gesprochen könnte man sich Calcium nun als Kalk und Magnesium als Superkleber vorstellen. So haben kariesresistente Zähne durchschnittlich doppelt so viel Magnesium in sich wie kariesanfällige Zähne.

Allgemein gilt, dass wir mit weicherer Körperstruktur mehr Calcium und mit starrer bzw. steifer Körperstruktur eher mehr Magnesium benötigen. Magnesium wird daher auch als das „Jungbrunnen-Mineral“ angesehen, da es der altersbedingten Verkalkung unserer Körperstruktur entgegenwirkt. Daher ist es so wichtig, den Körper ausreichend mit Magnesium zu versorgen.

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Woher kommt das Wundermineral Magnesium und was kann es?

Bei Magnesiumchlorid handelt es sich um einen zusammengesetzten Mineralstoff, welcher durch das Verdunsten von Meereswasser gewonnen werden kann. Es besteht aus 11,8 Prozent Magnesium, welches an 88,2 Prozent Chlorid gebunden ist. Unter anderem wird ihm nachgesagt, Gesundheit und Lebenskraft zu fördern sowie den Alterungseffekt zu bekämpfen und Infektionen abzuwehren.

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Fakt ist, dass Magnesium notwendig ist für die Gesundheit des Gehirns und des Nervensystems sowie für Knochen und Zähnen. Wegen seiner beruhigenden Wirkung auf das Nervensystem wird es oft zur Förderung eines gesunden Schlafes genutzt. Zudem ist es ebenso wirksam zur Bekämpfung von Kopfschmerzen und Migräne. Zahlreiche Enzymreaktionen wie z.B. die Energiegewinnung in den Zellen könnten ohne Magnesium nicht stattfinden. Des Weiteren zeigten die Experimente des französischen Professors Pierre Delbet, dass die innerliche Anwendung von Magnesiumchlorid das Immunsystem stark stimulierte. Demnach habe dieselbe Anzahl an weißen Blutkörperchen nach der Einnahme von Magnesiumchlorid mehr als drei Mal so viele Mikroben vernichtet wie zuvor.

Erfahrungsgemäß können Symptome von Morbus Parkinson, Hauterkrankungen, innere Unruhe bis hin zur Impotenz/Erektionsstörung durch einen ausgeglichenen Magnesiumspiegel gelindert werden. Schwangeren, die an den Folgen der Präeklampsie leiden, werden in Krankenhäusern Magnesiuminfusionen verabreicht.

Die Aufnahme von Magnesiumchlorid wird zunehmend wichtiger, da der Anteil, den wir heutzutage mit der Nahrung aufnehmen können, drastischen gesunken ist. Zu verdanken haben wir das den übermäßig anorganischen Düngern mit viel zu hohen Kaliumzusätzen. Obst und Gemüse, welches auf mineralreichem Boden wächst, enthält folglich selbst eine hohe Menge an Mineralien. Die Pflanzen wandeln während des Wachstums anorganische Mineralien in organische um. Doch auch Aminosäuren- oder Magnesiumchelate, die an Fruchtsäuren gebunden sind, haben einen günstigen alkalisierenden Effekt auf unseren Körper.

Wie und in welchen Maßen sollte man Magnesium also zu sich nehmen?

Der Körper kann Magnesium nur in begrenzten Dosierungen aufnehmen. Überschüssiges Magnesium wird über den Urin ausgeschieden.  Aufgrund dessen ist eine regelmäßige Magnesiumzufuhr notwendig. Hierbei ist zu beachten, dass mehr als 400 mg auf einmal unser Körper nicht verträgt und die Resorption schnell zurückgeht. Deshalb sollten mehrere Dosen Magnesiumchlorid über den Tag hinweg verteilt eingenommen werden. Der typische bitter-salzige Geschmack im Mund kann durch Säfte oder Tee abgeschwächt werden. Magnesium wirkt am besten zusammen mit Vitamin B6 und Zink.

Eine weitere Option besteht darin, Magnesium als Öl auf der Haut anzuwenden. Es hat den Vorteil gegenüber oraler Magnesiumgaben, dass es gezielt auf bestimmte Gewebe und Gelenke anwendbar ist, da in spastischen Muskeln oftmals wenig Blut und Lymphe zirkulieren. Gerade bei Krankheitsbildern wie Arthritis oder auch anderen Steifheits- und Schmerzzuständen ist es wichtig, die direkt betroffene Stelle zu behandeln. Empfehlenswert ist es, das Magnesiumöl tief in die Haut einzumassieren oder als warme Packung anzuwenden.

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