Magnesiumöl ein Wunderheilmittel – Wirkung & Anwendung

Zwar handelt es sich bei dem klassischen Magnesiumöl nicht um ein typisches Öl an sich, allerdings wird es so genannt, da es von der Konsistenz her an ein gehaltvolles und weiches Öl erinnert. Auch die Anwendung an sich ist eigentlich kinderleicht, da es zumindest in der Theorie einfach auf die Haut aufgetragen wird – wer eine Sprühflasche benutzt, der kann sogar besonders genau dosieren. Auch in Form eines Fußbades kann das Magnesiumöl schnell und einfach eingesetzt werden. Allerdings gibt es einige Tipps und Tricks auf die geachtet werden sollte, damit die Anwendung auch tatsächlich richtig und vor allem sinnvoll durchgeführt wird.

Die richtige Anwendung von Magnesium Öl

MagnesiumölDie grundsätzlich einfachste Methode ist die Nutzung von Magnesiumöl, indem es direkt auf die Haut aufgesprüht wird. Dabei ist wichtig, dass das Öl nicht zusätzlich verdünnt wird, damit der Wirkstoff auch tatsächlich dort in voller Stärke wirken kann, wo er erfordert wird. Das Sprühen selbst kann dabei in verschiedenen Varianten ausgeübt werden: Die intuitivste Methode ist dabei natürlich das einfache Aufsprühen auf die verschiedenen Körperteile. Dabei ist es sehr wichtig, dass das Öl direkt auf die Stellen aufgetragen wird, die das zusätzliche Magnesium benötigen – also vor allem auf die Muskeln, die den Schmerz ausstrahlen. Egal ob es sich dabei um Ober- oder Unterarme, die Hüfte, Beine oder andere Muskelgruppen handelt, das Öl wird einfach aufgetragen und per Hand eingerieben – sinnvoll sind bei Bedarf auch mehrere Anwendungen pro Tag.

Es ist auch wichtig zu wissen, dass die Haut umso mehr von dem Magnesium absorbieren kann, desto mehr das Öl eingerieben wird. Dabei geht es nicht um eine größere Menge, sondern um eine längere Einwirkungszeit. Nachdem es eingewirkt ist können die Überreste natürlich auch abgewaschen werden, falls diese auf der Haut ein ungutes Gefühl hinterlassen, es hat allerdings auch keinen weiteren Vorteil oder Nachteil, wenn das Magnesium länger als 30 Minuten auf der Haut bleibt. Letztendlich ist es also eine Frage der persönlichen Vorliebe, ob man das Restöl abwaschen möchte oder nicht.

Eine zweite und wesentlich effektivere Möglichkeit um das Magnesium umfassend im Körper zu verteilen ist eine Ganzkörper-Anwendung: Dazu wird das Öl ähnlich wie Sonnencreme vor einem Besuch im Schwimmbad auf den ganzen Körper aufgetragen und ordentlich verrieben. Auch hier gilt, dass ein ordentliches Verreiben auf der Haut für eine bessere Aufnahme sowie für eine bessere Verteilung sorgt. Diese Methode dauert natürlich etwas länger als die erste Version und so sollten durchaus um die zehn Minuten für eine Anwendung am ganzen Körper eingerechnet werden. Ähnlich wie die Sonnencreme sollte allerdings auch das Öl von empfindlichen Stellen des Körpers ferngehalten werden – es fügt zwar keinen Schaden zu, kann allerdings bei der Anwendung an den Brustwarzen, an den Augen oder im Genitalbereich durchaus für ein unangenehmes Stechen sorgen. Wer außerdem nicht mit einer kleinen Sprühflasche bis zu einhundert Mal auf den eigenen Körper sprühen möchte, der kann auch einfach gegebenenfalls den Deckel abschrauben und das Magnesiumöl grobflächig verteilen und ordentlich verreiben. Auch bei dieser Methode sollte das Öl ungefähr 30 Minuten einwirken, bevor es dann durch eine Dusche oder ein Bad abgewaschen wird. Wichtig ist dabei jedoch, dass kein zusätzliches Duschgel oder eine Badelotion verwendet wird.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

MagnesiumchloridViele Anwender von Magnesiumöl nutzen ein entsprechendes Präparat auch einfach als Badezusatz und geben das Magnesium einfach in ein warmes Bad. Der Vorteil dabei ist, dass sich der Wirkstoff ganz automatisch am ganzen Körper verteilt und durch seine Verdünnung nicht das unangenehme Stechen hervorruft, wie es bei einer direkten Anwendung der Fall sein kann. Die Frage der Menge, die in das Wasser gegeben soll, ist immer von den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben abhängig, aber eine gute Startmenge liegt bei 100 bis 200 Milliliter. Dadurch, dass der Effekt an den schmerzenden und gesäuerten Muskeln sofort eintritt können aber auch größere Mengen in das Bad gegeben werden – auch ein Liter oder mehr ist durchaus denkbar. Allerdings hängen die Mengen natürlich immer von der eigenen Körpergröße und dem Körpergewicht ab und sollte auch davon abhängig gemacht werden, wie viel Magnesium die Muskeln derzeit brauchen.

Sehr gerne wird Magnesiumöl übrigens auch in Fußbädern angewendet. Es gibt ja durchaus entsprechende Geräte, die das Fußbad noch angenehmer gestalten sollen und zum Beispiel für einen „Blubber-Effekt“ sorgen oder das Wasser noch zusätzlich anwärmen können. Letzteres ist für ein Fußbad mit Magnesiumöl besonders wichtig, da warmes Wasser die Poren noch weiter öffnet und somit das Magnesium noch schneller und effektiver in die Haut eindringen kann. Außerdem regt die Wärme den Blutkreislauf an und so kann das Magnesium noch schnelle transportiert werden. Auch hier ist die empfohlene Menge natürlich immer von den eigenen Bedürfnissen abhängig, aber ein guter Start liegt bei etwa 100 bis 150 Milliliter. Grundsätzlich hängt die verwendete Menge natürlich auch immer von der Konzentration des Öls ab.

Kribbeln und Jucken vermeiden

Gerade in höheren Konzentrationen hinterlässt das Magnesiumöl bei einem direkten Kontakt auf der Haut ein leicht unangenehmes, kribbelndes Gefühl. Das ist gerade am Anfang sehr unangenehm, wird jedoch bei einer Nutzung über einen längeren Zeitraum nach und nach verschwinden. Wer trotzdem Probleme mit diesem Stechen hat oder einfach über eine besonders sensitive Haut verfügt, der kann das Magnesiumöl zusätzlich mit Wasser strecken. Allerdings kommt es natürlich immer auf die eigenen Empfindungen an: Viele Nutzer haben gar kein unangenehmes Gefühl auf der Haut, andere können jedoch mit der reinen Mixtur nicht arbeiten und nutzen eine 50-50 Mischung. Letzteres sorgt natürlich dafür, dass auch nur 50 Prozent des Minerals verwendet wird, sodass der Effekt abgeschwächt wird. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich die Nutzung des Öls beim Baden oder bei einem Fußbad, denn dann wird die Haut sowieso zusätzlich geschont.

Die Wunderbare Magnesiumöl Wirkung

Sie können Magnesium Öl verwenden, um Schmerzen in Ihrem Körper zu lindern – von Muskelkrämpfen bis Gelenkschmerzen.

Hier ist eine Liste von Magnesiumöl – Anwendungsbereichen:

  • Arthritis , Osteoporose, Gelenkschmerzen, rheumatische Arthritis
  • Asthma (Magnesium  und Asthma „Journal of Asthma“, 2010 ), Erkältung, Grippe
  • ADHS , aggressives Verhalten, Alkoholismus, Autismus
  • Muskelsteifheit , Muskelkrämpfe, Muskelzerrungen , MS
  • Chronische Müdigkeit 
  • Diabetes , Bluthochdruck
  • Verstopfung, Krämpfe
  • PMS, Wechseljahresbeschwerden
  • Cluster-Kopfschmerzen , Migräne
  • Kreislauf-Erkrankungen , Herzklopfen
  • Psychiatrische Bedingungen
  • Sport Verletzungen, Kopfverletzungen
  • Anti -Aging ( Hurra !)

Damit der eigene Magnesium-Level gleichbleibend aufrecht erhalten bleiben kann, sollte das Magnesiumöl jeden Tag auf die Arme, Beine und den Bauch gesprüht werden und mindestens 20 Minuten einwirken, bevor es abgewaschen wird.

Es wird zunächst ein wenig auf der Haut kribbeln. Wenn dies zu lästig wird, so kann das Öl mit etwas Wasser verdünnt werden, aber das Kribbeln sollte nach ein paar Anwendungen verschwinden.

Ich empfehle, dass nach ungefähr fünf Minuten nach der Anwendung die entsprechenden Stellen zusätzlich befeuchtet werden, am besten mit natürlichen Feuchtigkeitscreme, wie zum Beispiel Kokosöl für Haut und Haare.

  1. Magnesiumöl hilft gegen Arthritis, Osteoporose und Gelenkschmerzen – Das Magnesiumöl hilft dabei die Muskeln um die schmerzenden Stellen zu relaxen. Dazu wird einfach etwas Öl auf die entsprechenden Körperstellen gerieben. Die Anwendung von Magnesiumöl bei Osteoporose hilft dabei eine Art Schutzwall aufzubauen und die Muskeln bei säurehaltigen Diäten zu schützen, außerdem bietet es eine Ergänzung beim Fehlen von Calcium in den Knochen.

Magnesiumöl bei Muskelschmerzen und -verletzungen – Das pure Magnesiumöl wird einfach auf die schmerzenden Problemzonen in der benötigten Dosis aufgetragen. Man kann auch einfach ein Papiertuch in etwas Öl tunken und dann auf einen verstauchten Knöchel oder einen gezerrten Muskel legen.

Dazu wird die entsprechende Stelle zusätzlich mit Frischhaltefolie umwickelt, damit sie für einen längeren Zeitraum von vier bis acht Stunden sicher und feucht bleiben kann. Danach sollte die Haut für ungefähr eine Stunde an der Luft trocknen, bevor der Prozess wiederholt wird.

2.  Magnesium hilft auch bei dem Restless-Leg Syndrom –  Es ist das unschlagbare, natürliche Heilmittel.

  1. Magnesium Öl hilft dabei einen besseren Schlaf zu bekommen, Stress abzubauen und einfach zu relaxen. Das Öl wird einfach vor dem Schlafengehen bei einer Fußmassage angewendet. Mit Socken schlafen hilft dann zusätzlich.
  1. Mehr Energie für den Tag – Morgens einfach das Öl auf dem ganzen Körper verreiben.
  1. Magnesiumöl kann auch den Zähnen helfen, wenn es als Mundwasser eingesetzt wird: Dazu werden ein bis zwei Milliliter Öl in 15 bis 20 Milliliter Wasser gemischt. Dann mit der Mischung für 60 Sekunden gurgeln und danach die Mischung ausspucken.

Diese Mischung eignet sich hervorragend für das Zahnfleisch, kann den Atem auffrischen, die Zähne stärken und hilft auch bei Zahnfleischentzündung. Nicht für Kinder unter 15 Jahren geeignet.

  1. Auch als Deodorant einsetzbar: Ein paar Spritzer unter die Achseln wirken in gleich in zweierlei Weise. So verhindert das natürliche Deodorant Schweißgeruch und außerdem wird das Magnesium in den Körper transportiert. Natürlich kann das Magnesiumöl auch per Hand aufgetragen werden und das Waschen der Füße mit dem Öl erzielt den selben Effekt.
  1. Magnesiumöl als Hilfsmittel bei Akne, Ekzeme und Schuppenflechten – Das Magnesiumöl kann die effektivste und aktuellste Behandlung anbieten, die von Nutzern bisher ausprobiert wurde, bietet darüber hinaus eine höchst therapeutische Wirkung und kann die Heilung bei Hautproblemen einleiten.

Magnesium Öl Wirkung erhöhen

Es gibt einige Tipps und Tricks, die angewendet werden können, damit der Effekt des Magnesiumöls noch weiter verstärkt wird. Dazu gehört zum Beispiel das Abbürsten der Haut mit einer entsprechenden Bürste, die extra für diesen Zweck konzipiert wurde. Das Abbürsten an sich bringt schon viele Vorteile mit sich und sollte vor dem Auftragen des Öls durchgeführt werden. So werden zum Beispiel die alten, abgestorbenen Hautzellen direkt entfernt und der Blutkreislauf wird angeregt. Auch das Lymphsystem wird stimuliert und einige weitere positive Effekte treten auf. Allerdings ist vor allem die Anregung des Blutkreislaufs sowie das öffnen der neuen Hautzellen genau der Effekt, auf den abgezielt werden sollte. Wird dann nämlich das Öl aufgetragen, so kann das Magnesium schneller und einfacher in die Haut eindringen und seine Wirkung im Körper entfalten. Bei dieser Methode ist sehr wichtig, dass die abgebürstete Haut möglichst trocken ist.

MagnesiumölAuch eine Massage kann einen ähnlichen Effekt hervorrufen und vor allem wenn die Massage professionell ausgeführt wird, kann der Blutfluss stark angeregt werden. Aber auch wenn der Partner die Massage übernimmt oder man selbst die entsprechenden Körperteile massiert ist der Effekt gegeben: Das Öl wird einfach langsam und stetig in die Haut einmassiert und auch hier ist die Absorption angeregt. Ebenfalls sinnvoll ist das Duschen, bevor das Öl auf die Haut aufgetragen wird. Auch hier werden die Poren geöffnet, alte Zellen und Schmutz wird von der Haut entfernt und der Blutkreislauf wird angeregt – dies führt zu einer kürzeren Einwirkzeit und hilft dabei den gewünschten Effekt zu erzielen. Wer auf diese Tipps zurückgreift, kann das Wirken von Magnesiumöl verbessern.

Es gibt allerdings auch Tätigkeiten, die den Wirkungseffekt verringern könnten, weshalb zum Beispiel keine Bodylotion benutzt werden sollte, bevor das Magnesiumöl aufgetragen wird. Schließlich sorgen Lotionen und Öle dafür, dass die Haut bereits gesättigt wird und keine weiteren Wirkstoffe mehr aufnehmen kann. Würde also das Magnesiumöl auf eine bereits mit Lotion eingeriebene Haut aufgetragen werden, so würde es lediglich auf der Haut sitzen und nicht in diese einziehen können – der Effekt würde komplett verloren gehen. Außerdem ist es sinnvoll, dass das Öl nicht auf Hautstellen aufgetragen wird, die gerade frisch rasiert wurden. Das gilt in erster Linie für das Gesicht oder die Achseln, aber auch Beine und andere Körperteile sollten verschont werden, wenn sie frisch rasiert wurden. Frisch rasierte Haut ist besonders sensitiv und gerade hochkonzentriertes Magnesiumöl sorgt dann schnell für unnötige Schmerzen.

Die richtige Dosierung von Magnesiumöl wählen

Abhängig davon, ob ständige Probleme mit den Muskeln vorhanden sind oder ob zum Beispiel nur nach dem Sport zusätzlich dem Körper bei der Regeneration geholfen werden soll, sollte das Magnesiumöl entsprechend eingesetzt werden. Bei letzterer Variante ist es vollkommen in Ordnung, wenn lediglich jeweils nach dem Sport das Magnesiumöl an den entsprechenden Muskelgruppen aufgetragen wird. Soll jedoch der gesamte Magnesiumhaushalt angehoben werden, so ist eine täglich Nutzung sinnvoll: So reichen bereits tägliche Dosen von 5 bis 20 Sprühstöße, die einfach auf den Körper aufgetragen werden.

Wenn dann die Schmerzen nach und nach nachlassen, kann die Menge natürlich entsprechend angepasst werden – es reicht dann mitunter schon, wenn das Öl nur noch zwei bis drei Mal die Woche auf den gesamten Körper aufgetragen wird. Aber auch andere Faktoren können die Menge sowie die Frequenz beeinflussen: Stress, Diäten oder eine Entgiftung des Körpers sorgen dafür, dass eben dieser mehr Magnesium benötigt. Entsprechend kann dann das Öl in größeren Mengen – und gerne auch öfter – eingesetzt werden, um dem Körper das zu geben, was er an Mineralstoff vermisst.

Verwandte Themen

Comments
  1. Henning m | Antworten
  2. Angela schneider | Antworten
  3. Mehl | Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*